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remo²hbo - Robustes und reparierbares Vitalparametermonitoring im mobilen Krankenhaus (repairable patient monitoring in mobile hospital boxes)

Projektlaufzeit: 01.04.2017 bis 30.06.2019
Projektleitung:
Projektpartner:Opens external link in new windowCadus - Redefine Global Solidarity e.V.
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Projektwebsite:www.remo2hbo.f4.htw-berlin.de
Dokumente:
ifaf_remo2hbo_expose.pdf788 K
ifaf_remo2hbo_poster.pdf0.9 M

Kurzbeschreibung:

Das Projekt remo²hbo – repairable patient monitoring in mobile hospital boxes – entwickelt innovative Lösungen für ein robustes und kostengünstig reparierbares Vitalparametermonitoring im mobilen Krankenhaus. Dadurch können erstmals wichtige Verfahren der Diagnose und Therapiekontrolle hochflexibel und langfristig in abgelegenen und infrastrukturschwachen Gebieten, wie z.B. Krisengebieten, eingesetzt werden; insbesondere wenn die lokale stationäre Gesundheitsversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann.
Bisher wurde mobile medizinische Versorgung vor allem für große Organisationen oder staatliche Institutionen wie Katastrophenschutz und Militär entwickelt, bei denen finanzielle Ressourcen und logistische Gesichtspunkte eine nachgeordnete Rolle spielen, zum Beispiel bei kurzfristigem Austausch bzw. der Reparatur defekter Geräte. Mobile Krankenhäuser als Ersatz für die vielfältigen lokalen Gesundheitseinrichtungen, die mit minimalen Mitteln und lokalem Personal einen wesentlichen Anteil der Gesundheitsversorgung leisten sollen, stellen grundsätzlich andere Anforderungen an die einzusetzenden medizinischen Geräte. Neben den Kosten, die für einen breiten Einsatz durch diverse eher kleine Hilfsorganisationen möglichst niedrig gehalten werden müssen, muss die verwendete Medizintechnik auch längerfristig unter extremen Bedingungen, wie starken Temperaturschwankungen und hoher Staubbelastung, zuverlässige und bewertbare Ergebnisse liefern.
Eine große Herausforderung stellt dabei die Wartbarkeit existierender Medizintechnik dar, die nur mit proprietären Ersatzteilen, die oft größere funktionelle Module umfassen, von spezialisiertem Fachpersonal repariert werden kann. Eine solche Reparatur ist fernab von üblichen Servicestrukturen und Vertriebswegen schlichtweg nicht realisierbar. Hier setzt remo²hbo an. Durch die Verwendung von Standardbauteilen und auf Reparierbarkeit ausgelegter Hard- und Software entwickelt remo²hbo ein Vitalparametermonitoringsystem, das mobilen Krankenhäusern langfristig zuverlässig zur Verfügung steht. Methoden zur leichten Kontrolle der Reliabilität, eLearning und die Nutzung existierender telemedizinischer Infrastruktur für technischen Support ergänzen das eigentliche Gerät zu einem System, das offene Wartungskonzepte mit den hohen Qualitätsanforderungen an Medizinprodukte vereint.

Veranstaltungen und Präsentationen:

27.–30. Dezember 2018, Leipzig (Infostand und Vortrag)
35C3 Leipzig 2018 (35. Chaos Communication Congress)
Messegelände Leipzig
https://events.ccc.de/congress/2018/wiki/index.php/Main_Page
Der Vortrag ist abrufbar unter:
https://media.ccc.de/v/35c3-9765-remo2hbo_-robustes_und_reparierbares_vitalparametermonitoring

09. Juni 2018, Berlin (Infostand, Demonstration)
Lange Nacht der Wissenschaften 2018
HTW Berlin, Campus Wilhelminenhof
Opens external link in new windowhttps://www.langenachtderwissenschaften.de/index.php?article_id=542&id=27001

2.-4. Mai 2018, Berlin (Cadus e.V.: Infostand mit Seecontainer und Workshops)
Re:Publica 2018
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Cadus e.V. ist Teil des Global Innovation Gatherings:
Opens external link in new windowhttps://18.re-publica.com/de/topics/gig-global-innovation-gathering

9. November 2017, Berlin (Infostand)
Wissenschaftssymposium "Industrie von morgen"
HTW Berlin, Campus Wilhelminenhof

Publikationen:

Krefting, D.; Olbrich, S.; Kietzmann, K. (2018): Von der Hochschule in
den Makerspace: Studierenden–Projekte für Innovationen in der
Humanitären Katastrophenhilfe. In: Kreativität + X = Innovation,
Beiträge und Positionen der HTW Berlin, S.240–245, Berlin, Band 8, ISBN
(Print) 978-3-8305-3844-8

Datei herunterladenMedizinische Versorgung sichern (Beuth Magazin, Ausgabe 2/2018)

 

 

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