DroidDrive GmbH

WAS-PAST

WArenströme in Städten – PAket und STückgut

Aktuelles zum Projekt

Kurzbeschreibung

Warenströme in Städten steigen vor allem bedingt durch das Bevölkerungswachstum. Aufgrund des anhaltenden Trends zum Online-Handel sowie geringerer Lagermengen von Handelsgeschäften werden Lieferungen zudem kleinteiliger und damit schwerer zu bündeln und zu steuern. Diese Entwicklungen führen zu einer immer stärkeren Belastung der städtischen Infrastruktur. Im Projekt WAS-PAST soll daher ein innovatives Konzept für Warenströme in die Städte und innerhalb der Städte entwickelt und gemeinsam mit Partner*innen unter Realbedingungen erprobt werden.

Projektinfos

Projektlaufzeit

01.04.2021 bis 31.03.2023

Förderlinie

Hintergrund

Die städtische Infrastruktur wird aufgrund der zunehmenden Verdichtung immer stärker belastet. Mehrere Interessensgruppen wie Wirtschaftsverkehr, motorisierter Individualverkehr und Radverkehr konkurrieren dabei um Wege und Flächen. Auf der anderen Seite erwartet die urbane Gesellschaft eine Entlastung der Straßen, eine Lärmreduktion und die Dekarbonisierung des Verkehrs. Resultierende Restriktionen wie Einfahrbeschränkungen in Stadtbezirke, die in dem neuen Berliner Mobilitätsgesetz vorgesehen sind, erschweren jedoch die Lieferketten. Der Einsatz von beispielsweise Elektrofahrzeugen könnte zwar die Luftqualität in Ballungsräumen verbessern, aber ist für viele mittelständische und kleine Händler*innen kurzfristig finanziell nicht möglich. Verkehrsbehinderungen durch in zweiter Reihe haltende Lieferfahrzeuge werden dadurch auch nicht vermieden.

Herangehensweise

Gemeinsam mit Partner*innen aus Praxis und Forschung sollen nachhaltige Lösungen für die urbane Lieferkette erarbeitet, simuliert und erprobt werden, die die negativen Umwelt- und Verkehrseffekte des Wirtschaftsverkehres in Städten reduzieren. Dafür werden unter Berücksichtigung der Anforderungen aller Stakeholder (Städte und Kommunen, Handel, Logistikdienstleister*innen, Konsument*innen) und der rechtlichen Grundlagen alternative Belieferungsformen entwickelt. Neue Ansätze wie elektrogetriebene und autonome Fahrzeuge sowie Lastenräder werden dabei in die Überlegungen einbezogen.

 

Ziel

Gemeinsam mit den Partner*innen wird ein Konzept zur nachhaltigen Steuerung der innerstädtischen Lieferverkehre entwickelt. Durch technologische und organisatorische Unterstützung der Partner*innen wird eine Umsetzung des Konzeptes im Pilotbetrieb möglich. Abschließend wird das erprobte Konzept auf Basis von Kund*innen-Feedback sowie Analysen der Wirtschaftlichkeit, Verkehrs- und Umwelteffekten bewertet.

Projekt WAS-PAST
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