Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, VENTUS

VENTUS

Virtual Environment for Teamwork and ad-hoc Collaboration between Companies and heterogeneous User Groups

Kurzbeschreibung

Das Ziel von VENTUS ist es, ein einfaches und flexibles System zum Austausch von 3D-Daten auf der Basis von kostengünstigen 3D-Game-Engines zu entwickeln, wobei besonderer Wert auf Interaktivität und Kompatibilität gelegt wird. In den Geschäftsprozessen vieler Branchen sind dreidimensionale Daten wesentliche Informationsträger, beispielsweise in der Automobilindustrie, im Werkzeugmaschinenbau oder in der Stadtplanung. Zwar existieren hierfür bereits zahlreiche 3D-Visualisierungs- und Kollaborations-Werkzeuge, jedoch endet deren Verfügbarkeit häufig an Unternehmensgrenzen.
Mit Hilfe des VENTUS-Systems sollen in Zukunft alle Beteiligten in die Lage versetzt werden, gemeinsam 3D-Modelle zu betrachten und zu diskutieren. Sie sollen sich, wenn sie über entsprechende Hardware verfügen, in einem dreidimensionalen Raum sehen, auf Dinge zeigen und Notizen erstellen können. Damit das System einfach in bestehende Geschäftsprozesse integriert werden kann, wird es über einen sogenannten Modellierkern verfügen, der Daten aus gängigen CAD-Systemen verarbeitet.
Dadurch wird ein kostengünstiges System geschaffen, das es kleinen und mittelständischen Unternehmern, wie zum Beispiel Zulieferfirmen oder Dienstleistungsanbietern ermöglicht, untereinander, mit OEMs und anderen Akteuren in Austausch zu treten. Im Rahmen des Projekts werden hierfür Anwendungsfälle aus den Bereichen Automobilentwicklung und Stadtplanung umgesetzt.

Projektinfos

Projektlaufzeit

01.04.2017 bis 31.03.2019

Förderlinie

Alleinstellungsmerkmale

  • verteilte Echtzeit-Interaktion mit 3D-Modellen
  • Anbindung an industrielle 3D-Schnittstellen zum Import von CAD- und Stadtmodell-Daten
    einfach zu benutzen und kostengünstig

Funktionalität

Das VENTUS-System soll folgende Interaktionstechniken bereitstellen:

  • Synchronisierung der 3D-Darstellungen aller verbundenen Geräte,
  • standardisierte VR-Interaktion zur Navigation und Objektmanipulation,
  • Verwendung von 3D-Objektbibliotheken,
  • Abrufen von Metainformationen,
  • Erstellen von Notizen und Markierungen (Red-Lining),
  • Darstellung der Benutzer als Avatare

Der Modellierkern sorgt unter anderem dafür, dass bereits existierende CAD-Modelle direkt eingelesen und verarbeitet werden können.