RobSpeedFSO - Robuste Freistrahloptische Übertragung mit hoher Datenrate

Projektlaufzeit: 01.04.2021 bis 31.03.2023
Projektleitung:
Projektpartner:Opens external link in new windowFraunhofer Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut Berlin (HHI) 
Opens external link in new windowADVA Optical Networking SE 
Opens external link in new windowGerman Orbital Systems (GOS) 
Opens external link in new windowBerlin Space Technologies GmbH (BST) 
Opens external link in new windowNEUROSPACE UG

Kurzbeschreibung:

Durch Anwendungen, wie z.B. Videokommunikation, Cloud-Speicher und- Computing, Virtual Reality (VR) oder Augmented Reality (AR), aber auch durch Digitalisierungseffekte von Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten (Industrie 4.0 etc.) steigen die Anforderungen an die Datenrate von Übertragungssystemen kontinuierlich. Damit verbunden wächst auch der Bedarf an breitbandiger drahtloser Kommunikation.

Optische Freistrahlkommunikation hat gegenüber herkömmlicher Funkübertragung den Vorteil, dass ein großer unregulierter Frequenzbereich für die Datenübertragung zur Verfügung steht, was einerseits Kostenersparnisse andererseits aber vor allem eine sehr hohe Bandbreite und damit potenziell hohe Datenraten ermöglicht.

Im Rahmen des Projektvorhabens sollen zwei sehr attraktive Anwendungsszenarien optischer Freistrahlübertragung untersucht werden: Einerseits die für die Satellitenkommunikation wichtige Verbindung zwischen Satellit und Bodenstation, und andererseits die terrestrische Punktzu- Punkt-Verbindung zur Standortkopplung. Die im Projekt geplante 3,4 km lange terrestrische Teststrecke zwischen der Beuth Hochschule und dem Heinrich-Hertz-Institut steht dabei bezüglich der atmosphärischen Turbulenzen gleichzeitig modellhaft für das entscheidende letzte, in der Erdatmosphäre befindliche Stück einer Übertragungsstrecke zwischen Satellit und Bodenstation. Daher lassen sich Erkenntnisse aus den Experimenten ohne weitere Einschränkungen auch für die Weiterentwicklung von Satellitenverbindungen nutzen. Dabei zielt das Projekt nicht nur auf eine Erhöhung der Robustheit (und damit auf die Vergrößerung der Übertragungsreichweite) sondern selbstverständlich auch auf einen Anstieg der Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber dem derzeitigen Stand der Technik.

Als Benchmarking für die Experimente an der Teststrecke dienen Messungen an einer parallel betriebenen kommerziellen Richtfunkstrecke bei der Trägerfrequenz 80 GHz. In einem letzten Schritt werden kommerziell verfügbare optische Transceiver-Module des Projektpartners ADVA auf der Teststrecke eingesetzt, um zu klären welche Anpassungen ggf. für die kommerzielle Anwendung dieser Module in der optischen Freiraumübertragung notwendig sind. 

 

 

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