(C) Sabine Freudenberger

(C) 2017 Avo Schönbohm

DiKuBiS - Digitale Kulturtransformation der Berliner Wirtschaft durch interaktive Spielelemente

Projektlaufzeit: 01.04.2017 bis 31.03.2019
Projektleitung:
Projektpartner:

Opens external link in new window3-S-Antriebe GmbH
Opens external link in new windowfinanzen.de Vermittlungsgesellschaft für Verbraucherverträge AG
Opens external link in new windowLeitArt Gesellschaft für Mittelstandskybernetik mbH
Opens external link in new windowPax-Bank eG
Opens external link in new windowSerious Games Solutions GmbH
Opens external link in new windowSiemens AG - Niederlassung Berlin
Opens external link in new windowWolkenlenker UG 

Projektwebsite:digitalkultur.berlin
Dokumente:
ifaf_dikubis_expose.pdf1.4 M
ifaf_dikubis_poster.pdf1.8 M

Kurzbeschreibung:

Spieltypische Elemente in einem spielfremden Kontext anwenden kann Unternehmen helfen, neue Ansätze zu entwickeln und ist beispielsweise im Silicon Valley schon lange Teil der Unternehmenskultur. Diese so genannte Gamification ist der Kern des Projekts DiKuBis, welche Berliner Unternehmen zu mehr Agilität verhelfen und bei der digitalen Transformation unterstützen soll. Mittels analoger und IT-basierter Tools und Spielen wurden interaktive Formate entwickelt und die anvisierten Ergebnisse in die Unternehmenslandschaft integriert.

Wie können wir als Berliner Unternehmen Agilität und spielerische Feedbackkultur in unseren unternehmerischen Alltag integrieren? Wie können wir die digitale Kulturtransformation und die Kultur, die schon längst in den Unternehmen des Silicon Valley Einzug gehalten hat, auch bei uns voranbringen? Diese Fragen wurden von verschiedenen Berliner Unternehmen an die projektleitenden Professoren herangetragen.

Das Projekt basiert auf der Systemic Action Research-Methode: Im ersten Schritt wurden – neben einer theoretischen Recherche – unterschiedliche Berliner Unternehmen hinsichtlich ihrer digitalen Kultur untersucht. Dabei zeigte sich ein buntes Potpourri; sowohl was den Einsatz digitaler Tools als auch deren Bewertung anbelangte. Festzustellen war die wachsende Bedeutung sogenannter Social Software und damit das Verschmelzen von formeller und informeller Kommunikation. Begleitet wird die zunehmende Digitalisierung in der Zusammenarbeit von den wachsenden Anstrengungen seitens der Unternehmensführungen analoge Interaktion zwischen den Mitarbeitern zu stärken; sei es mittels Firmenfeiern, großen Kaffeeküchen und besonderen Freizeitangeboten. Eine begleitende Fallstudie bei einem der Projektpartner, zum Versuch agile Projektmanagementmethoden in einem traditionellen Unternehmensumfeld zu implementieren, verdeutlichte darüber hinaus die Herausforderungen digitaler Kulturtransformation.

Im zweiten Schritt wurde der Digital Score Opens external link in new window(digitalkultur.berlin/score) entwickelt, ein Online-Fragebogen, der die digitale Reife des eigenen Unternehmens messbar macht. Aus der resultierenden Punktezahl lassen sich anschließend Empfehlungen für die digitale (Kultur-)Transformation ableiten.

Als ein wichtiger Aspekt digitaler Kultur bestätigte sich des Weiteren eine gelebte Feedback- und Fehlerkultur. Um diese zu schaffen bzw. zu verändern, muss die eigene Kultur jedoch zunächst bewusst wahrgenommen und reflektiert werden. Der Einsatz von (VR-)Spielen in Unternehmensworkshops erwies sich hierbei in ersten Test als besonders zielführend.

Dem Projekt ist es gelungen, sich der Komplexität und Dynamik digitaler Kultur zu nähern und Aspekte für eine gelingende Transformation zu erfassen. Es sind jedoch weitere (Fall-) Studien notwendig, um die Allgemeingültigkeit der Aussagen zu stützen und die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis langsam zu schließen.

Die gesamten Forschungsergebnisse finden sich begleitet von anschaulichen Beispielen aus der Berliner Unternehmenswelt im gratis erhältlichen Opens external link in new windowSammelband "Digitalkultur – Facetten digitaler Transformation".

 

 

Veranstaltungen und Präsentationen:

Das IFAF-Projekt DiKuBiS - Digitale Kulturtransformation der Berliner Wirtschaft durch interaktive Spielelemente veröffentlicht Infovideo auf Youtube.

Publikationen:

Digitalkultur - Facetten digitaler Transformation
Alle reden von der digitalen Transformation, die so viele Bereiche des Lebens durchdringt, Ängste und Sorgen schafft, disruptive Risiken und Chancen bietet und schillernde neue Arbeitswelten verspricht. Die digitale Transformation hat eine kulturelle Dimension: Sie verändert Unternehmen, die Art wie wir miteinander kommunizieren, wie wir arbeiten, wie wir Leistungen erbringen und diese messen.
Dieser Sammelband zeichnet anhand von zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten, Fallstudien, Praxisberichten, Essays und einem Interview die facettenreiche Welt der digitalen Kulturtransformation der Berliner Wirtschaft durch interaktive Spielelemente nach. Gleichzeitig dokumentiert er die fruchtbare und kreative Arbeit des DiKuBiS-Forschungsprojektes unter Einbeziehung vieler Praxispartner.
Er richtet sich zuerst an interessierte Praktiker, die Einblicke in Theorien und die vielfältige Praxis der digitalen Kulturtransformation gewinnen wollen..

Opens external link in new windowhttps://www.ludeo.de/ludeo-kultur/

Kontakt:

Prof. Dr. Avo Schönbohm, +49 30 30877-1144, E-Mail sendenavo.schoenbohm@hwr-berlin.de
Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch, +49 177-2848954, E-Mail sendencarsten.busch@htw-berlin.de

 

 

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