Digitaler Hass - Digitale Hassreden und Verschwörungsideologien in Zeiten der COVID-19-Pandemie

Projektlaufzeit: 01.04.2021 bis 31.03.2023
Projektleitung:
Projektpartner:

Opens external link in new windowHaus der Kulturen der Welt 
Opens external link in new windowBirds on Mars 
Opens external link in new windowLandesantidiskriminierungsstelle Berlin (LADS)  
Opens external link in new windowAmadeu Antonio Stiftung  
Opens external link in new windowBildungsteam Berlin-Brandenburg  
Opens external link in new windowAriba e.V./Reach Out
Opens external link in new windowMad About Pandas  
Opens external link in new windowKorientation e.V.  
Opens external link in new windowKreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. 

Kurzbeschreibung:

Digitaler Hass untersucht Hassreden und Verschwörungsnarrative im Netz, die insbesondere im Kontext der COVID-19 Pandemie eine rasche Zunahme erfahren haben. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Verbreitung von rassistischen und antisemitischen Beiträgen, Kommentaren und Aufrufen gelegt, die mit Berliner Kooperationspartner*innen systematisch und praxisnah untersucht werden sollen. Unter Verwendung von rechnergestützten und algorithmischen Verfahren des Text Mining und des maschinellen Lernens werden wir Hassreden und Verschwörungsnarrative in deutschsprachigen Internet-Diskussionen identifizieren und untersuchen, um dann über eine diskursanalytische Feinanalyse den Zusammenhang von Verschwörungsnarrativen mit Rassismus und Antisemitismus genauer herzustellen. Die analysierten Datensätze sollen wiederum für die Verbesserung von Algorithmen zur automatischen Identifikation von digitalem Rassismus und Antisemitismus aufbereitet werden. Die Ergebnisse der Analysen werden fortwährend mit zivilgesellschaftlichen Akteuren aus der Region, die etwa im Bereich der Antidiskriminierung und Politischen Bildung tätig sind, diskutiert. Diese unterstützen das Projekt bei der Entwicklung bzw. Verbesserung von Maßnahmen zur Entdeckung, Bewertung und insbesondere Bekämpfung digitaler Hassreden und Verschwörungsnarrative. Zusätzlich soll eine digitale Ausstellung vorbereitet und Podcasts produziert werden, um so die Ergebnisse auch visuell und über die Sozialen Medien zugänglich zu machen. Des Weiteren sollen weiterführende Materialien für Berliner Multiplikator*innen der Politischen Bildung erarbeitet werden. Die Zusammenarbeit mit bekannten Berliner Akteuren aus der Kunst und Kulturellen Bildung (HKW) und der Antidiskriminierungspolitik (LADS) wie auch zwei Berliner Startup Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des Gaming wird diesen für Berlin wichtigen Bereich beleben. Digitaler Hass stößt bereits jetzt auf großes - auch internationales – Interesse.

 

 

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