EMES-BB - Ecomonic models for evaluation of sample value in biobanking

Projektlaufzeit: 01.04.2016 bis 31.03.2018
Projektleitung:
Projektpartner:

Opens external link in new windowKairos GmbH, Berlin

Opens external link in new windowOrtec Medical GmbH, Berlin

Opens external link in new windowCharité - Universitätsmedizin Berlin, Zentrale
Biomaterialbank der Charité (ZeBanC)

Projektwebsite:www.emes-bb.de
Dokumente:
ifaf_emes-bb_expose.pdf2.7 M
ifaf_emes-bb_poster.pdf610 K
Abschlussbericht_EMES-BB.pdf2.7 M
Dokumente:

 

 

Kurzbeschreibung:

Biomaterialproben sind von enormer Bedeutung für die biomedizinische Forschung und können als entscheidend für die Weiterentwicklung von Diagnose- und Therapieverfahren angesehen werden. Aufwendungen und Kosten werden innerhalb von Biomaterialbanken zunehmend spezifischer und genauer erfasst. Jedoch wird der wissenschaftliche Wert von Proben und Probenkollektiven dabei nur unzureichend abgebildet. Auf Grund der Seltenheit von bestimmten Proben, Schwierigkeiten bei der Gewinnung und den enormen Anforderungen an qualitativ hochwertige Proben ist es essenziell, sich mit wertbildenden Aspekten von Biomaterialproben auseinander zu setzen.
Mit Hilfe von qualitativen Experten_innen-Interviews wurden im Rahmen des Forschungsprojektes “EMES-BB” von der HTW Berlin und der ASH Berlin Faktoren identifiziert, die den wissenschaftlichen Wert von Proben spezifischer abbilden können. Darauf aufbauend wurde aus den Ergebnissen der explorativen, qualitativen Studie eine quantitative Befragung abgeleitet. Abschließend wurde ein Modell für die Bestimmung des Wertes von Proben entwickelt, sodass der wissenschaftliche Wert als eigene Bewertungsperspektive von Biomaterialbanken verwendet werden kann.
Aus dem Projekt ergibt sich die Möglichkeit einer Handreichung für Biobanken in der Analyse von Biomaterialproben hinsichtlich ihres wissenschaftlichen Wertes. Diese Handreichung kann eine Diskussionsgrundlage bei der Herausgabe seltener Proben oder Restprobenaliquote liefern. Darüber hinaus kann diese herangezogen werden, wenn es um die Entscheidung einer Einlagerungsstrategie vor dem Hintergrund begrenzter Lagerungskapazitäten geht. Außerdem kann das Modell bei der Preisbildung bei der Herausgabe, Einlagerung und Vermietung von Proben unterstützen. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, dass das Modell in der Anwendung in Biobanken erprobt, auf Tauglichkeit getestet, weiterentwickelt und evaluiert wird.
Das entstandene Modell kann parametrisierbar in ein Biobankinformationssystem integriert werden. Damit entstünde die Möglichkeit, Probenbestände aus ganz unterschiedlicher Perspektive und mit unterschiedlichem Kontextbezug zu bewerten.

Veranstaltungen und Präsentationen:

Opens external link in new windowNationales Biobanken Symposium, 6. - 7. Dezember 2017, Berlin (Posterpräsentation)

Publikationen:

Göppert, Theresa; Voigt, Benjamin; Stege, Alexandra; Bettig, Uwe; Hufnagl, Peter : Der wissenschaftliche Wert von Bioproben - eine qualitative Expert_innenbefragung. In: Nationales Biobanken-Symposium – Jahresbericht Aktuelle Herausforderungen und Chancen im Biobanking 6. Nationales Biobanken-Symposium 2017 – Tagungsband, S. 161-165, Akademische Verlagsgesellschaft AKA GmbH, Berlin, 2017, ISBN 978-3-89838-730-9, ISSN 2198-0845

 

 

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