3DPO - 3D Printhead for Oversized Applications

Projektlaufzeit: 01.07.2015 bis 30.09.2017
Projektleitung:
Projektpartner:

Opens external link in new windowBigRep GmbH

Opens external link in new windowMicro Resist Technology GmbH

Opens external link in new windowFast Part Kunststofftechnik GmbH

Dokumente:
ifaf_3dpo_expose.pdf1.8 M
ifaf_3dpo_poster.pdf1.5 M

Kurzbeschreibung:

Das Thema 3D-Druck spielt eine zunehmende Rolle in Wissenschaft und Forschung. Die Technik wird oft für die schnelle Erzeugung von Stilmustern, Veranschaulichungsobjekte und Prototypen genutzt, aber auch komplexe, voll funktionstüchtige Bauteile sind zunehmend möglich. Teilweise werden sogar Geometrien erzeugt, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren nicht realisierbar sind.

Eine Herausforderung auf diesem Gebiet ist die Druckgeschwindigkeit, da die teuren Maschinen oft tagelang für ein einziges Bauteil eingesetzt werden. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit der Verfahren. Gerade bei speziellen Großformatdruckern, deren Anschaffungskosten teils erheblich sind, spielt dies eine Rolle. Denn das Volumen und damit die Bauzeit erhöhen sich zur dritten Potenz, wird also ein Bauteil dreifach vergrößert, dauert die Fertigung um den Faktor 27 länger.

Gegenstand dieses Projekts ist ein Verfahren, bei dem hochviskose Pasten in einem großen Druckbett aufgetragen und anschließend durch UV-Strahlung ausgehärtet werden. Hierfür können mehrere Düsen ihr Material aus dem gleichen Reservoir schöpfen, was einen hohen Materialdurchfluss begünstigt. Der potentiell intensive Einsatz von Füllstoffen ermöglicht einen niedrigen Preis für die Rohstoffe. Die Polymerisation des aufgetragenen Materials kann großflächig und mit hoher Eindringtiefe der UV-Strahlung geschehen, was höhe Schichtdicken begünstigt. Auch die Kombination verschiedener Materialien ist möglich, anders als bei den meisten heute üblichen Techniken auf Basis von UV-Harz.

Die Beuth Hochschule wird sich verstärkt auf die Entwicklung der Pasten konzentrieren, wobei die Micro Resist Technology GmbH ihr Wissen beim Einsatz von UV-Harzen einbringen kann. Die HTW Berlin wird maßgeblich an der Entwicklung des Druckkopfes arbeiten. Die BigRep GmbH hat Erfahrung mit realen Großformatanwendungen und interessiert sich für eine praxisnahe Erprobung. Die Fast Part GmbH hat jahrelange Erfahrung mit den Anforderungen der Kunden auf diesem Gebiet und übernimmt eine beratende Rolle.

Der Einfluss des 3D-Drucks wird auch in den kommenden Jahren zunehmen. Hier spielt Berlin als Stadt der Kreativen heute schon eine herausragende Rolle in Deutschland, und wird diese in Zukunft auf diesem schnell wachsenden Feld weiter ausbauen müssen. Hierfür sind innovative Ansätze wichtig, um neue Techniken auf diesem Feld zu etablieren. 

Kontakt:

Nicolas Lewkowicz, E-Mail sendenlewkowicz(at)beuth-hochschule.de
Kai Schauer, E-Mail sendenkai.schauer(at)htw-berlin.de

 

 

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